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Kartsport was ist das?

Kartsport - was ist das?

ADAC-Kart-Slalom für die 8- bis 18jährigen:

Ein paar Regeln: Mädchen und Jungen, Kinder und Jugendliche, die zwischen 8 und 18 Jahre alt sind, können am ADAC-Kart-Slalom teilnehmen. Sie benötigen einen Jugendausweis. Den gibt’s für nur 2,50 Euro pro Jahr. Man sollte nicht den "Einzelkämpfer" spielen, sondern einem ADAC-Ortsclub beitreten, den die ADAC-Sportabteilung gern benennt. Wer am Deutschen ADAC-Kart-Slalom-Cup teilnehmen will, muss Mitglied im ADAC sein.

Der Kart-Slalom-Parcours wird auf öffentlichen oder privaten Plätzen, also vor Schwimmbädern, Stadien oder Einkaufszentren aufgebaut. Der Kurs besteht aus lauter "Hindernissen", aus Toren, Gassen, "Schweizern" und Wenden, die es mit Geschick und Speed fehlerfrei zu passieren gilt. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainings- und zwei Wertungsläufen. Für das Umwerfen oder Verschieben von Pylonen gibt’s Strafzeiten. Die werden zur Laufzeit addiert.

Jeder Lauf ist maximal 500 Meter lang und besteht aus maximal zwei Runden. Die Tore sind zwischen 165 und 180 cm breit und stehen in einem Abstand von mindestens vier und höchstens zehn Metern. Die Zeitnahme erfolgt elektronisch per Lichtschranke. Damit Altersunterschiede nicht ins Gewicht fallen, gibt es fünf Altersklassen.

Und der Clou: Man braucht natürlich kein eigenes Kart. Das wird vom Veranstalter gestellt, so dass alle auf dem gleichen Sportgerät starten und ein Höchstmass an Chancengleichheit gegeben ist.

Ohne Fleiss kein Preis: Kart-Slalom-Training

Weil in Deutschland annähernd 15.000 Jugendliche mit grosser Begeisterung Jugend-Kart-Slalom fahren, gibt’s inzwischen - wie in jeder anderen Sportart - eine breite Spitze hochtalentierter "Profis". Wenn der Einsteiger da mithalten will, muss er fleissig trainieren und auch das eine oder andere "Lehrjahr" investieren.

In vielen ADAC-Ortsclub gibt’s einen Jugendleiter. Er ist verantwortlich für die gesamte Jugendarbeit in seinem Verein. Er erstellt Trainings- und Einsatzpläne, organisiert den "Fahrdienst" zu den einzelnen Veranstaltungen und er leitet das Training.

Trainiert wird in der Regel zwischen März und Oktober einmal pro Woche. Zumeist ist der Samstag der Trainingstag, weil sonntags drauf die Wettbewerbe anstehen. Die Karttrainer "bauen" auf dem Platz verschiedene Übungskurse, die man im Motorsport "Sektionen" nennt, auf. Für die absoluten Einsteiger gibt’s nur ein paar Tore, denn wenn man acht oder zehn ist, hat man noch genug damit zu tun, das Wechselspiel von Gas, Bremse und Lenkrad zu koordinieren.

Die erfahreneren Jugendlichen trainieren in Sektionen, in denen jeweils ein besonderes Lernziel gesetzt wird, z.B. der Wechsel von Toren mit gleichem und enger werdendem Abstand. Erfahrene Trainer "mischen" dabei übrigens Top-Talente und Durchschnittsfahrer.

Grund: Man will auch dem "frischesten" Einsteiger ein Vorbild geben und erreichen, dass die perfekteste Form des Kartfahrens "vorgeführt" wird. Trainiert wird in Gruppen, in denen nicht mehr als 8 bis 10 Kinder gemeinsam üben.

Ablauf eines Kart-Slaloms und ein paar Tipps zur Fahrpraxis

Beim ADAC starten die Kinder in Reihenfolge der Startnummern und klassenweise, was einen zügigen Ablauf des Wettbewerbs bewirkt. Der Streckensprecher, den es inzwischen überall gibt, ruft die jeweils nächsten drei oder vier Startnummern auf. Diese Jugendlichen begeben sich zum Vorstartbereich, wo ein Helfer dann den jeweils nächsten Fahrer zum Kart bittet. Der Betreuer begleitet seinen Fahrer, um zunächst die Sitzposition zu richten: Weil nur der Sitz verstellt werden kann und Pedale am Kart starr montiert sind, wird mit zusätzlichen Sitzschalen und Pedalverlängerungen die optimale Sitzposition geschaffen. Ein Kissen unter dem Po und zwei im Rücken sind keine Seltenheit.

Unmittelbar vor dem Start folgt noch eine kurze "Strategiebesprechung" mit dem Trainer, der jetzt nochmals Gelegenheit hat, auf die besonderen Schwierigkeiten des Parcours hinzuweisen. Und wenn’s regnet, wird der Trainer noch unmittelbar vor dem Start das Visier trockenreiben.

Nach dem Trainingslauf folgt der erste Wertungslauf. Jetzt wird’s ernst: Weil sich immer nur ein Kart auf der Strecke befindet, kämpft jeder Jugendliche recht einsam gegen die erbarmungslos tickende Uhr. Die Aufgabe, die sich so einfach anhört: Man muß den Parcours möglichst schnell und ohne Fehler bewältigen.

Jeder umgeworfene oder verschobene Pylon bedeutet, dass zwei Strafsekunden zur Fahrtzeit addiert werden. Falsch befahrene oder ausgelassene Aufgaben werden mit 10 Strafsenkunden geahndet.

Quelle: ADAC Südbaden

Wenn wir mit diesen Zeilen Dein Interesse geweckt haben, komm einfach mal vorbei. Wir trainieren von April bis Juli jeden Samstag ab 14 Uhr auf dem Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bellingen. Du kannst für erste Infos auch gern anrufen oder uns eine Email schreiben. Wir freuen uns auf Dich!

 

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